Pressemeldungen

Seligenstadt, den 04. März 2013
Hessischer Staatssekretär Mark Weinmeister und
Vizepräsident des hessischen Landtages Frank Lortz zu Besuch bei der Glaabsbräu
• Robert Glaab fordert Umdenken in der Rohstoffversorgung
• Neue Ökostromauflagen belasten regionale Unternehmen

Der Staatssekretär Mark Weinmeister, hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, der Vizepräsident des hessischen Landtages, Frank Lortz, und die Erste Stadträtin von Seligenstadt, Claudia Bicherl, haben die Glaabsbräu in Seligenstadt besucht.
Neben einem ausführlichen Rundgang durch die Brauerei stand ein intensiver Austausch mit Robert Glaab, geschäftsführender Gesellschafter der Glaabsbräu, und dem Ersten Braumeister, Gunnar Schütz, über die wirtschaftlichen Herausforderungen eines Mittelständlers aus der Braubranche auf der Agenda.
Das tief in der Region verwurzelte Familienunternehmen fördert durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Umgebung den regionalen Wirtschaftskreislauf. Hierzu gehören unter anderem der Bezug von Rohstoffen und Energie aus der Region. Im Jahr 2006 initiierte die Glaabsbräu eine Zusammenarbeit mit derzeit fünf örtlichen Landwirten zur Herstellung der Braugerste. „Die Braugerste wird in Deutschland zunehmend von subventionierten Energiepflanzen, wie Mais und Raps, die zur Herstellung des Biosprits E10 angebaut werden, verdrängt“, betont Robert Glaab. „Dies führt zur Verteuerung der Rohstoffe für Lebensmittel; allerdings ist es für ihn, als Unternehmer nachvollziehbar, dass die Landwirte den nahezu risikolosen Anbau von Energiepflanzen mit wesentlich geringeren Aufwand dem Anbau von Gerste vorziehen.


Ein weiterer Aspekt bei der Förderung des regionalen Wirtschaftskreislaufes ist die Umstellung der Strom- und Gas-Versorgung auf regionale Anbieter. So bezieht die Glaabsbräu ihren Strom von der Energieversorgung Offenbach und ihr Gas von dem Energieversorger Maingau mit Sitz in Obertshausen.
Die Anfang des Jahres massiv gestiegenen Ökostrom-Umlagen stellen für den Mittelstand eine starke zusätzliche finanzielle Belastung dar. Gerade vor dem Hintergrund des stetig abfallenden Bierabsatzes deutschlandweit, treffen die hohen Stromkosten die Bierbranche hart. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass lediglich 1/3 der Kosten auf die reine Energie entfallen, 2/3 sind Steuern, EEG-Umlagen und Netzkosten.
Die mittelständischen Unternehmen kommen leider nicht in den Genuss der Umlagebefreiung, wie es beispielsweise bei stromintensiven Unternehmen des produzierenden Gewerbes der Fall ist. „Auch wenn die Glaabsbräu in den letzten Jahren erhebliche Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und somit auch in die CO2-Einsparung investiert hat, können die ständig wachsenden Mehrkosten nicht kompensiert werden“, so Gunnar Schütz, Erster Braumeister der Glaabsbräu.

Im Rahmen der Veranstaltung lobte Frank Lortz die gute Zusammenarbeit der Brauerei mit den Vereinen in der Region und die Unterstützung vieler Maßnahmen. In ganz Hessen sei die Glaabsbräu zudem ein besonderes Markenzeichen für gelungene Braukunst.
Hessische Spitzenpolitiker zu Besuch
Tel.: (06182) 926-0
Brauereiführungen: (06182) 926-299
Bierbestellung: (06182) 926-100
Fax: (06182) 926-200
E-Mail: info@glaabsbraeu.de

Öffnungszeiten

Montag bis
Donnerstag
8.00 – 12.00 Uhr und
13.00 – 15.00 Uhr
Freitag: 8.00 – 12.00 Uhr
An alle Fans von Sammlerartikeln:
Gerne senden wir Ihnen ein paar Bierdeckel und einen Satz Flaschenetiketten zu.
Hierfür benötigen wir nur einen frankierten Rückumschlag (Kompakt- oder Großbrief).
Glaabsbräu
GmbH & Co. KG
Frankfurter Straße 9
63500 Seligenstadt
Glaabsbräu –
Inmitten der historischen Altstadt
von Seligenstadt