Pressemeldungen

Seligenstadt, den 14. Februar 2013
Hessischer Staatssekretär Mark Weinmeister und Vizepräsident des hessischen Landtages Frank Lortz zu Besuch bei der Glaabsbräu
Staatssekretär Mark Weinmeister und Vizepräsident des hessischen Landtages Frank Lortz zu Besuch bei der Glaabsbräu
Der Staatssekretär Mark Weinmeister hat sich am Donnerstagvormittag bei einem Besuch der Glaabsbräu in Seligenstadt über die wirtschaftlichen Bedingungen einer mittelständischen Brauerei im Wettbewerb mit den multinationalen Brauereikonzernen informiert.
Nachdem Herr Robert Glaab, geschäftsführender Gesellschafter der Glaabsbräu, die Gäste begrüßt hatte wurde über existenzielle Themen, die die mittelständische Brauwirtschaft unmittelbar betreffen, diskutiert.
Ein sehr wichtiges Thema für die Glaabsbräu ist die Rohstoffsicherung. Braugerste wird mehr und mehr auf den deutschen Feldern von subventionierten Energiepflanzen, wie Mais und Raps, die zur Herstellung des Biosprits E10 angebaut werden, verdrängt. Das tief in der Region verwurzelte Familienunternehmen versucht durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Umgebung den regionalen Wirtschaftskreislauf tatkräftig zu fördern. Hierzu gehört die im Jahr 2006 initiierte Zusammenarbeit mit derzeit 7 örtlichen Landwirten, um so die Braugerste für die Glaabsbräu Bierspezialitäten direkt aus der Region zu beziehen.
"Eine Konkurrenz zwischen Teller und Tank" sieht Robert Glaab in diesem Zusammenhang, da immer mehr Pflanzen zur Energiegewinnung und nicht als Lebensmittel angebaut werden.
"Wir als Brauerei sind durch diese Entwicklung direkt betroffen", sagt Robert Glaab. Der massive Anbau von Mais und Raps als reine Energiepflanzen für Biosprit gehe zulasten der Qualität der Braugerste; allerdings ist es für ihn, als Unternehmer nachvollziehbar, dass die Landwirte den nahezu risikolosen Anbau von Energiepflanzen mit dem wesentlich geringeren Aufwand dem Anbau von Gerste vorziehen.

Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist der Bezug von Strom und Gas von regionalen Anbietern, um den Gedanken des regionalen Wirtschaftskreislaufs in jedem Bereich konsequent durchzuführen. So bezieht die Glaabsbräu ihren Strom von der Energieversorgung Offenbach und ihr Gas von dem Energieversorger Maingau mit Sitz in Neu-Isenburg.
Die Anfang des Jahres massiv gestiegenen Ökostrom-Umlagen stellen für den Mittelstand eine starke zusätzliche finanzielle Belastung dar. Gerade vor dem Hintergrund des stetig abfallenden Bierabsatzes deutschlandweit, treffen die hohen Stromkosten die Bierbranche hart. Die mittelständischen Unternehmen kommen leider nicht in den Genuss der Umlagebefreiung, wie es beispielsweise bei stromintensiven Unternehmen des produzierenden Gewerbes der Fall ist. Auch wenn die Glaabsbräu in den letzten Jahren erhebliche Investitionen zur Steigerung der Energieeffizienz und somit auch in die CO2-Einsparung investiert hat, können die ständig wachsenden Mehrkosten nicht kompensiert werden, so Gunnar Schütz, Erster Braumeister der Glaabsbräu. Es bleibt zu hoffen, dass die mittelständischen Unternehmen in solchen existenziellen Bereichen mehr Unterstützung und Gehör seitens der Regierung finden.
Hessischer Staatssekretär
Tel.: (06182) 926-0
Brauereiführungen: (06182) 926-299
Bierbestellung: (06182) 926-100
Fax: (06182) 926-200
E-Mail: info@glaabsbraeu.de

Öffnungszeiten

Montag bis
Donnerstag
8.00 – 12.00 Uhr und
13.00 – 15.00 Uhr
Freitag: 8.00 – 12.00 Uhr
An alle Fans von Sammlerartikeln:
Gerne senden wir Ihnen ein paar Bierdeckel und einen Satz Flaschenetiketten zu.
Hierfür benötigen wir nur einen frankierten Rückumschlag (Kompakt- oder Großbrief).
Glaabsbräu
GmbH & Co. KG
Frankfurter Straße 9
63500 Seligenstadt
Glaabsbräu –
Inmitten der historischen Altstadt
von Seligenstadt