Unsere Biere

Die Glaabsbräu-Vielfalt
Pilsener
Pilsener
Glaabsbräu Pilsener
feinherb & frisch
Pilsener
helles, feinherbes,
hopfenbetontes Bier mit
feinporigem Schaum.

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 11,5 %
Alkoholgehalt: 4,9 % vol.
Glaabsbräu 1744
1744
Glaabsbräu 1744
kellertrüb & extrafrisch
Glaabsbräu 1744
bernsteinfarbenes,
süffiges und unfiltriertes
Bier mit feiner Hefe

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 12,8 %
Alkoholgehalt: 5,2 % vol.
Glaabsbräu Doppel-Bock
Doppel-Bock
Glaabsbräu Doppel-Bock
hell & stark
Glaabsbräu Doppel-Bock
helles Starkbier mit
würzigem und
malzblumigen Charakter

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 18,5 %
Alkoholgehalt: 7,5 % vol.

- von Oktober bis Dezember -
Glaabsbräu Dunkles
Dunkles
Glaabsbräu Dunkles
elegant & fein
Glaabsbräu Dunkles
süffiges, leicht
gehopftes Bier
mit dunklem Malz

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 12,9 %
Alkoholgehalt: 5,2 % vol.
Glaabsbräu Export
Export
Glaabsbräu Export
vollmundig & frisch
Glaabsbräu Export
helles, malzaromatisches,
mild gehopftes
Exportbier

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 12,7 %
Alkoholgehalt: 5,2 % vol.
Glaabsbräu Hefeweizen Hell
Hefe Hell
Glaabsbräu Hefeweizen Hell
hell & prickelnd
Glaabsbräu Hefeweizen Hell
helles, hefetrübes
Weizenbier mit fruchtigem
und prickelndem Geschmack

Einheit:
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: obergärig
Stammwürze: 11,5 %
Alkoholgehalt: 5,0 % vol.
Glaabsbräu Hefeweizen Dunkel
Hefe Dunkel
Glaabsbräu Hefeweizen Dunkel
dunkel & prickelnd
Glaabsbräu Hefeweizen Dunkel
dunkles, hefetrübes
Weizenbier mit fruchtigem
und prickelndem Geschmack

Einheit:
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: obergärig
Stammwürze: 11,7 %
Alkoholgehalt: 5,0 % vol.
Glaabsbräu Kristallweizen
Kristall
Glaabsbräu Kristallweizen
kristallklar & prickelnd
Glaabsbräu Kristallweizen
spritziges Weizenbier
mit der kristallklaren
Weizenfrische

Einheit:
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: obergärig
Stammwürze: 11,5 %
Alkoholgehalt: 4,9 % vol.
Glaabsbräu Hefe Alkoholfrei
Hefe alkoholfrei
Glaabsbräu Hefe Alkoholfrei
fruchtig & prickelnd
Glaabsbräu Hefe Alkoholfrei
helles, hefetrübes alkoholfreies
Weizenbier mit fruchtigem und
prickelndem Geschmack

Einheit:
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: obergärig
Stammwürze: 8,0 %
Alkoholgehalt: alkoholfrei
Glaabsbräu Radler
Radler
Glaabsbräu Radler
erfrischend & spritzig
Glaabsbräu Radler
spritziges Biermischgetränk
mit kalorienarmer
Zitronenlimonade

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 7,2 %
Alkoholgehalt: 2,6 % vol.
Glaabsbräu Alkoholfreies
Alkoholfreies
Glaabsbräu Alkoholfreies
feinherb & frisch
Glaabsbräu Alkoholfreies
schlankes, hopfenaromatisches
entalkoholisiertes Vollbier
(kalorienarm)

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Alkoholfrei
Glaabsbräu Hopfenlust
Hopfenlust
Glaabsbräu Hopfenlust
naturtrüb & frisch
Glaabsbräu Hopfenlust
naturtrüb und kalt gehopft
erfrischend feine,
zitronige Hopfennote

Einheit:
0,33-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 10,7%
Alkoholgehalt: 4,3%
Glaabsbräu Hopfenlust
Festbier
Glaabsbräu Festbier
malzbetont & frisch
Glaabsbräu Hopfenlust
vollmundig und süffig,
Karamellmalz und
feiner Aromahopfen

Einheit:
0,5-l-Bügelflasche

Brauart: untergärig
Stammwürze: 13,2%
Alkoholgehalt: 5,9%

So frisch,
kann Qualität sein

Glaabsbräu Qualität
Das Wertesystem der Privatbrauerei Glaab basiert auf der Qualität der Rohstoffe und der Pflege der überlieferten Braukunst. Das Bier von Glaabsbräu erfüllt weit mehr als nur das Deutsche Reinheitsgebot von 1516. Hier ist sogar das Wasser privat und kommt aus eigenen Brunnen. Auch Auswahl und Einkauf von Hopfen und Gerste sind Chefsache, die Lieferungen werden ständig persönlich kontrolliert. Zur hohen Qualität der Rohstoffe kommt die individuelle Braukunst, die in Seligenstadt besonders liebevoll gepflegt wird. Zum Beispiel mit einem speziellen Einmaischverfahren. Hier wird ein Teil des mit Wasser vermischten geschroteten Malzes separat gekocht - ein wesentlicher Beitrag für den unverwechselbaren Geschmack. Ebenfalls typisch: die selten gewordene offene Gärung. Sie sorgt, in Verbindung mit der langen Reifung in kühlen Kellern, für die typische Frische des Biers von Glaabsbräu.

Um ihren Bezug zur Region und hohen Qualitätsanspruch noch zu verstärken, wird zur Bierherstellung ab Herbst 2006 Braugerste von heimischen Landwirten verwendet.

Die Gebinde

  • 0,33l - KastenInhalt: 20 Flaschen
  • 0,33 l - 1744 KastenInhalt: 20 Flaschen
  • 0,5 l KastenInhalt: 20 Flaschen
  • 0,33 l -TrägerInhalt: 6 Flaschen je Träger
  • KeggyInhalt: 12,5 l
Glaabsbräu Pilsener Kasten 0,33
0,33 l - 1744 Kasten
0,5 Liter Kasten
0,33 | 0,5 l -Träger
Keggy

Bierinfos

Was man über gutes Bier wissen sollte! Die persönliche Nähe zum Produkt und seinen Rohstoffen sowie die engagierten und kompetenten Mitarbeiter – auch das ist der Stoff, aus dem Glaabsbräu gebraut wird. Eine „Zutat“, die ganz nach dem Geschmack anspruchsvoller Bierkenner ist und die dem Bier aus Seligenstadt seine „Seele“ gibt. So frisch kann Qualität schmecken!

Die große Biervielfalt -
5.000 verschiedene Marken aus Deutschland

Biersorten
Ein Paradies für Bierfreunde
  • Mit fast 1.300 Braustätten ist Deutschland weltweit das Land mit der größten Brauereidichte. Alle Brauereien zusammen stellen etwa 5.000 verschiedene Biermarken her – wahrhaft paradiesische Zustände für alle Bierfreunde, die (rein theoretisch) mehr als 13,5 Jahre lang jeden Tag ein anderes Bier probieren und genießen könnten. Diese einzigartige Vielfalt schaffen die deutschen Brauer aus nur vier Zutaten, die im Reinheitsgebot festgeschrieben sind: Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Wir möchten Ihnen hier den Reichtum deutscher Biersorten vorstellen und Ihnen Lust und Durst auf die frischen, hochwertigen und vor allem leckeren deutschen Biere machen.
  • Alt
    Alt ist ein bernsteinfarbenes bis dunkles obergäriges Vollbier. Neben einer ausgeprägten Hopfennote weist das blanke Bier mit einem Alkoholgehalt von ca. 4,8 Volumenprozent manchmal auch ein fruchtiges Aroma auf. Der Name „Alt“ bezieht sich auf das traditionelle Brauverfahren. In einer Zeit, in der es noch keine technischen Kühlverfahren gab, wurde fast überall in Deutschland obergärige Hefe verwendet. Sie wandelt bei 15 bis 20 Grad Celsius Malzzucker in Alkohol um und ermöglichte es, auch bei höheren Außentemperaturen zu brauen.
  • Berliner Weisse
    Leicht hefetrüb, dunkelgelb und von spritzigem Charakter ist die Berliner Weisse. Das Schankbier hat einen Alkoholgehalt von etwa 2,8 Volumenprozent und einen erfrischenden, leicht säuerlichen Geschmack. Diese Frische verdankt sie einem einzigartigen Brauverfahren: Gersten- und Weizenmalze werden mit Hilfe einer Mischung aus obergärigen Bierhefen und Milchsäurebakterien vergoren. Um den Geschmack abzurunden, gibt man einen Schuss Waldmeister oder Himbeersirup ins Glas, bevor mit Bier aufgefüllt wird.
  • Bock/Doppelbock
    Bockbiere haben’s in sich: Die Starkbiere haben mit rund 7 Volumenprozent einen deutlich höheren Alkoholgehalt als andere Sorten. Sie schmecken sehr vollmundig und malzblumig, manchmal ist die Hopfennote sehr stark ausgeprägt. Die goldenen, goldbraunen oder dunkelbraunen Biere gibt es untergärig als Bock und Doppelbock oder obergärig als Weizenbock oder Doppelweizenbock. Beim Brauprozess wird mehr Malz eingesetzt, dadurch steigt der Stammwürzegehalt auf mindestens 16 Prozent – und damit auch der Alkoholgehalt. Bockbiere kommen vermutlich aus Einbeck bei Hannover und wurden ab 1615 auch in München gebraut. Dunkle Starkbiere sind besonders im Süden verbreitet, helle dagegen im Norden.
  • Kölsch
    „Kölsch“ ist eine EU-weit geschützte Herkunftsbezeichnung und darf nach der „Kölsch-Konvention“ von 1986 nur in Köln und direkter Umgebung gebraut werden. Dort wird es auch größtenteils getrunken – rund die Hälfte davon in der Gastronomie. Kölsch ist ein hellgelbfarbenes, obergäriges Vollbier. Die hopfenbetonte, hochvergorene, spritzige Spezialität hat einen Alkoholgehalt von etwa 4,8 Volumenprozent.
  • Lager/Export
    Lager und Exportbiere gibt es in hell-goldgelber, aber auch dunkler Farbe. Die malzaromatischen, weichen, wenig bitteren Biere untergäriger Brauart können auch eine leicht süße Note aufweisen. Als „Bayrisch Hell“ sind diese Biere vor allem in den Biergärten Süddeutschlands bekannt. Vor allem in Baden-Württemberg und Hessen steht das Export bei vielen Bierliebhabern hoch im Kurs. Lager- und Exportbiere haben einen Alkoholgehalt zwischen 5,3 und 5,6 Volumenprozent.
  • Pils
    Eine betonte Hopfenblume, sahniger Schaum und feinherber Geschmack: Das sind die Markenzeichen des Pils, die es zum beliebtesten Bier Deutschlands werden ließen. Der Marktanteil des Vollbiers untergäriger Brauart beträgt mehr als 65 Prozent. Das hell- bis goldfarbene Pils hat einen durchschnittlichen Alkoholgehalt von ca. 4,8 Volumenprozent. Das Bier Pilsener Brauart wurde erstmals von dem bayerischen Braumeister Josef Groll 1842 im tschechischen Pilsen ausgeschenkt. Ein Pils sollte man übrigens in mehreren Zügen in höchstens drei Minuten einschenken. Der Spruch „Ein gutes Pils braucht sieben Minuten“ ist genauso alt wie falsch.
  • Schwarzbier
    Die sehr dunklen, vollmundigen und häufig malzbetonten Schwarzbiere untergäriger Brauart haben sich seit Anfang der 90er Jahre zurückgemeldet. Sie gehörten zu den kulinarischen Spezialitäten aus Ostdeutschland, haben aber zunehmend ihren Weg auch in die übrigen Bundesländer gefunden. Ihre dunkle Farbe verdanken die Schwarzbiere ausschließlich Spezial- und Röstmalzen, die bei Temperaturen zwischen 100 und 110 Grad getrocknet wurden und ihre Farbe an das Bier weitergeben. Der Alkoholgehalt liegt bei ca. 4,8 Volumenprozent Alkohol.
  • Weizenbier/Weißbier
    Weizenbier, auch Weißbier genannt, ist wohl das bayerischste aller Biere. Von Bayern aus hat es in den vergangenen Jahren einen beachtlichen Siegeszug angetreten. Heute wird das Obergärige besonders in den Biergärten in allen Varianten gerne genossen: Ob hell oder dunkel, ob kristallklar oder hefetrüb. In der Regel handelt es sich um besonders spritzige Biere mit fruchtiger oder hefiger Note. Dunkle Weizenbiere sind wiederum eher malzbetont. Der Alkoholgehalt liegt bei ca. 5,4 Volumenprozent. Der Weizenmalzanteil beträgt mindestens 50 Prozent, der Rest ist Gerstenmalz. Weder eine Zitronenscheibe noch Reis haben im Weizenbier etwas zu suchen, denn durch ihre Zugabe geht Kohlensäure verloren.
  • Diätbier
    Diätbiere sind speziell für die Ernährung von Diabetikern geeignet. Die untergärigen Voll- oder Schankbiere weisen einen extrem niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten und einen geringen Brennwert von rund 32 Kalorien (153 kJ) auf 0,1 Liter auf. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 4 und 5 Volumenprozent. Diätbiere haben meist eine ausgeprägte Hopfennote.
  • Ice-Beer/Eisbier
    Diese Spezialität stammt ursprünglich aus Nordamerika, wird aber heute auch in Deutschland gebraut. Ihre Produktion verlangt einen hohen technischen Aufwand. Nach dem Brauprozess wird das junge Bier bei extrem niedrigen Temperaturen gelagert. Dabei bilden sich feinste Eiskristalle, die die Bitterstoffe binden. Sie werden anschließend herausgefiltert, so dass das Ice-Beer einen besonders weichen und milden Geschmack erhält.
  • Kellerbier
    Dieses junge Bier wird nicht gefiltert und nicht gespundet, das heißt bei der Nachgärung wird dem Bier fast kein Gegendruck entgegengesetzt. Hefetrüb und mit wenig Kohlensäure kommt es direkt aus dem Brauhauskeller ins Glas des Gastes.
  • Kräusenbier
    Seinen Namen verdankt diese helle Spezialität der Kräuselung, die sich auf der Oberfläche der Würze zeigt, wenn die Vergärung beginnt.
  • Zwickelbier
    Der keilförmige Holzzapfen, den man früher in das Spundloch eines Lagerfasses schlug, gab dieser hefetrüben Spezialität seinen Namen. Im eigentlichen Sinne handelt es sich um eine Probe, die der Braumeister dem Lagertank entnimmt.
  • Märzen
    Märzen wurde ursprünglich in Bayern im März stärker eingebraut, damit es trotz fehlender Kühlmöglichkeiten möglichst lange haltbar blieb. Das weiche, malzbetonte, körperreiche und süffige Bier wird oft unter Verwendung von Spezialmalzen gebraut und hat ca. 5,6 Volumenprozent Alkohol.
  • Rauchbier
    Rauchbier ist ein untergäriges Vollbier mit leichtem bis stärkerem Raucharoma. Der Alkoholgehalt der dezent malzblumigen und vollmundigen Spezialität liegt zwischen 4,5 und 5,5 Volumenprozent. Der Geschmack entsteht durch die Verwendung von Rauchmalz, dessen Aroma auf der Darre durch Befeuerung mit Buchenholz erzielt wird. Rauchbier ist in Bamberg und Umgebung verbreitet.
  • Roggenbier
    Erst in jüngster Zeit, nämlich 1988, wurde in Bayern eine alte Tradition wieder belebt: das Brauen von Roggenbier. Es wird obergärig eingebraut und hat eine dunkle Farbe. Mit ca. 5 Volumenprozent Alkohol ist es ein dunkles Vollbier mit vollmundigem Geschmack.
  • Alkoholfreie Biere
    Ob Pils und Weizenbier oder auch regionale Spezialitäten wie Kölsch oder Alt: Alkoholfreies Bier ist so vielseitig, dass jeder auf seinen Geschmack kommt. Es wird wie alle deutschen Biere streng nach dem Reinheitsgebot gebraut. Während der Gärung wird jedoch entweder die Bildung von Alkohol eingedämmt oder der Alkohol wird nach dem Brauprozess schonend entzogen. Ein winziger Rest-Alkoholgehalt ist zur Geschmacksabrundung oft auch im alkoholfreien Bier enthalten. Er liegt allerdings höchstens bei 0,5 Volumenprozent und hat damit keinen feststellbaren physiologischen Einfluss. Deshalb können auch Autofahrer und werdende Mütter alkoholfreies Bier guten Gewissens genießen.
  • Leichtbiere
    Eine bierige Alternative für kalorienbewussten Genuss sind Leichtbiere. Mit 30 Prozent weniger Brennwert bzw. Alkohol haben sie etwa dieselbe Kalorienzahl wie Magermilch. Der Alkoholgehalt der milden, schlanken und spritzig-frischen Schank- oder Vollbiere liegt zwischen 2 und ca. 3,2 Volumenprozent. Wie beim alkoholfreien Bier gibt es zwei spezielle Brauverfahren: Entweder wird der Alkohol nach der Gärung reduziert, oder aber die Gärung wird auf schonende Weise unterbrochen.
  • Malztrunk/Doppelcaramel
    Malzgetränke sind eine natürliche Energiequelle für alle, die körperlich und geistig viel leisten müssen, denn die wertvollen Nährstoffe – Eiweiß, Mineralien und Kohlenhydrate – werden vom Organismus schnell aufgenommen, der Körper kann sich leichter regenerieren. Der dunkel-bernsteinfarbene, blanke und etwas süße Malztrunk ist deshalb für Sportler und Jugendliche ein ideales Getränk. Der Brauprozess ist grundsätzlich derselbe wie bei anderen Bieren. Die obergärige Hefe wird jedoch bei sehr niedriger Temperatur zugegeben. Dadurch vergärt der Malzzucker nicht, es entsteht kein Alkohol. Der Hopfenanteil ist relativ gering. Ein Malztrunk darf nicht als „Bier“ bezeichnet werden, da Zucker zugegeben wird. Eine Spezialität aus den neuen Bundesländern ist das Doppelcaramel. Es unterscheidet sich vom Malztrunk durch einen leichten Alkoholgehalt (durchschnittlich 1,2 %) und die Hefetrübung. Der Alkohol verstärkt den Caramelgeschmack und prägt so den unverwechselbaren Charakter.
  • Biermischgetränke
    Vor allem als Durstlöscher im Sommer sind Biermischgetränke beliebt. Es gibt sie in vielen Varianten, z. B. als Radler, Alsterwasser, Russ’n oder Diesel. Sie bestehen in der Regel aus Bier mit Limonade, Cola oder Ähnlichem. Bis Ende 1992 musste diese Mischung „vor den Augen des Gastes“ entstehen. Erst seit der Änderung des Biersteuergesetzes 1993 ist es den deutschen Brauern erlaubt, Biermischgetränke direkt abzufüllen. Seitdem haben zahlreiche Brauereien innovative Produkte kreiert: Bier mit Pfirsich, Cassis, Kirsche, Zitrone, Koffein, Guaraná oder Mineralien – der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.

Die Herstellung -
Bierbrauen war und ist eine Kunst

  • Wir halten uns an das Reinheitsgebot und zwar mit letzter Konsequenz. Daher legen wir für uns das Reinheitsgebot strenger aus, als der Gesetzgeber es vorschreibt:
    Wasser
    Stellt mit über 90 % den Löwenanteil an einem Bier da. Mithilfe unserer speziellen Form der Wasserveredelung, können wir für jeden Biertyp die richtige Wassermischung zusammen stellen. Hierbei gilt es nur rauszuholen, was stört, wie z.B. Eisen, Mangan oder Schwefel. Jedoch die guten Salze wie Calcium bleiben erhalten, ohne diese nachträglich künstlich zu erhöhen.
  • MalzMalz bringt Stärke, Farbe und Eiweiß für die Schaukrönung ins Bier. Das Getreide, die Sommerbraugerste und der Winterweizen, stammt aus der direkten Region und wird in Hessen für uns vermälzt. Bei der Auswahl der richtigen Gerstensorten und bei der Einhaltung der Richtlinien für die Vermälzung, arbeiten wir sehr eng mit den Landwirten und Mälzern zusammen. Daraus resultiert auch unser immenses Wissen um die Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Malze. Somit kommen wir ganz ohne Malzextrakte aus, die helles in dunkles Bier umfärben können.
  • Hopfen ist die „Seele des Bieres.“

    Nur das Feinste darf es für uns sein. Darum beziehen wir acht Hopfensorten direkt aus Deutschland und weitere vier Sorten aus den Vereinigten Staaten. Die Qualität des Grünen Goldes, das Wissen um die verschiedenen Aromen und deren Komposition sowie die innovativen und variablen Einsatzmöglichkeiten, geben uns die Möglichkeit jedes Bier mit dem Extra an Hopfen zu veredeln.
  • Hefe
    Tradition und Moderne haben schon immer unser Unternehmen geprägt und sind somit auch Sinnbilder für unsere beiden Hefen.

    Den Hefestamm der Untergärung setzen wir bereits seit den 60er Jahren ein und den Stamm für unsere obergärigen Spezialitäten seit 2015. Die Hefe gestaltet und prägt unser Bier und ist somit unser höchstes Rohstoffgut, um deren Gesundheit und Vitalität wir täglich Sorge tragen.
Der Herstellungsprozess
  • Brauprozess
    Es ist ein aufwendiger Prozess ein hochwertiges Bier mit Hilfe modernster Technik auf natürliche Weise herzustellen. Bierbrauen war und ist eine Kunst.

    Die Herstellung unseres Bieres gliedert sich in folgende Abschnitte:

    1. Das Schroten des Malzes
    Hierbei werden unsere Malze vom ganzen Korn in Schrot verwandelt. Mit den sechs verschiedenen Malzen erzeugen wir den Körper des Bieres, den vergärbaren und unvergärbaren Extrakt sowie die verschiedenen Farben und die Schaumkrone.
  • 2. Die Maisch und Läuterarbeit im Sudhaus
    Zuerst wird Malz und Wasser zur Maische vermischt. Das Wasser beziehen wir von der Stadt Seligenstadt und veredeln es in unserem Brunnenhaus zu Brauwasser.
    Die Maische erwärmen wir langsam und sorgfältig, um die im Malz enthaltene Stärke zu Zucker umzuwandeln. Der entstandene Zucker dient der Hefe später als Nahrung.

    3. Das Würzekochen und das Hopfen der Würze
    In unser Bier kommt nur feinster deutscher und amerikanischer Hopfen, der gezielt über unsere drei Hopfengabestellen zugeführt wird. Um unseren Bieren das gewisse Etwas zu geben, bekommt jedes Bier seine Extragabe Aromahopfen.
    Darüber hinaus können wir nach dem Kochen unser grünes Gold erneut einsetzen und haben zwei Möglichkeiten. Entweder geben wir unserem Bier die Grün- oder Doldenhopfen mit der HopBag hinzu oder stopfen den Extrakick Hopfen mit der HopGun zur Veredelung kalt.




    passend zu unseren kreativen Bieren auch noch nach dem Kochen unser grünes Gold einsetzen, sowohl als Grün- oder Doldenhopfen in unserer HopBag oder zur Veredelung mit dem Exktrakick Hopfen mit der HopGun kalthopfen.
  • 4. Das Kühlen
    Die heiße Würze wird in einem Plattenkühler auf 6 Grad bei unseren untergärigen und 18 Grad bei unseren obergärigen Bierspezialitäten gekühlt. Das dabei gewonnene heiße Wasser verwenden wir für die nächsten Prozesse wieder und schonen damit die Umwelt.

    5. Das Anstellen
    Die Vermischung von Würze mit der Hefe lässt den Gerstensaft erst zu Bier werden. Wir verwenden dafür unseren hauseigenen untergärigen Hefestamm, der ein mildes ausgewogenes Bukett schafft. Seit 2015 brauen wir auch obergärig und haben uns hierfür einen Stamm ausgewählt, der besonders fruchtig und frisch schmeckt.
  • 6. Die Hauptgärung in unseren modernen Tank
    Wir vergären unsere untergärigen Biere klassisch kalt und schonend bei Temperaturen zwischen 8  - 10 Grad. Die Hauptgärung dauert dann bis zu einer Woche.

    Die Hefe baut neben den Zuckern auch andere Stoffe ab, die den Geschmack und die Bekömmlichkeit des Bieres auch negativ beeinflussen können.

    Unsere obergärige Hefe dagegen liebt es wärmer und ist dadurch auch ein bisschen schneller mit der Vergärung des Hauptzuckers, die dann nur drei Tage andauert.
  • 7. Die Reifung und Lagerung im selben Behälter
    Nach der Hauptgärung bekommt unser Bier noch Reifezeit, um Kohlensäure aufzubauen und um sein Aroma zu intensivieren. Die Reifetemperatur liegt zwischen 5 und 7 Grad.

    Nach der Reifezeit darf unser Bier noch klassisch 6 – 8, unser Doppelbock sogar 12 Wochen lagern. Hierbei werden alle feinen Aromastoffe sowie die Kohlensäure in feinsten Perlchen eingebunden. Auf diese praktische Weise klärt sich auch das Bier auf. Die dabei gewonnene Hefe wird wiederverwendet, so dass ein natürlicher Kreislauf entsteht.

    Von der Güte des Kellerbiers dürfen sich nicht nur die Mitarbeiter überzeugen. Am Ende jeder BrauErlebnis-Tour durch die Brauerei steht natürlich die Zwickelprobe an, die seit jeher das wichtigste Qualitätskriterium darstellt.
  • 8. Die Filtration
    Unsere klaren Biere werden vor der Abfüllung noch filtriert. Dabei werden mechanisch Trübstoffe wie Hefe und Proteine entfernt. Dies gilt neben der natürlichen Konservierung auch der Herausarbeitung der goldgelb- bis kastanienbraunen Farbbrillanz.

    Wir verzichten bei der Filtration allerdings bewusst auf Kieselgele, Kieselsol oder PVPP, welche die Haltbarkeit verbessern sollen, aber rein technischer Natur sind.

    9. Abfüllung in Fässer und Flaschen
    Unsere Produkte werden frisch und mit geschlossener Kühlkette in Fässer und Flaschen gefüllt. Mit sehr sorgfältigem Umgang kommt auch die Frische unserer Brauerei bei Ihnen an.

Tipps rund ums Bier

Bierpflege
  • Die Temperatur ist entscheidend für den Genuss
    Richtig gekühlt schmeckt´s am besten Das Szenario kennt jeder Biertrinker: Ein heißer Sommertag und schon seit einer Ewigkeit Durst auf ein leckeres Bier gehabt. Nach Feierabend schnell in der Eckkneipe vorbeigeschaut und hastig ein Glas bestellt. Doch dann die Enttäuschung: “Schmeckt komisch”, lautet das Fazit nach dem ersten Schluck. Der Grund ist schnell ausgemacht. Denn: Schmeckt die gleiche Sorte “irgendwie anders” als sonst, liegt’s meist an der falschen Temperatur. Die Geschmacksnerven rebellieren. Damit jede Sorte ihre geschmackliche Vielfalt ganz entfalten kann, braucht´s eine optimale Trinktemperatur. Ein Fachmann für Kühlungsfragen muss man dabei aber nicht werden, schon ein kleiner Ausflug in die Bierkunde reicht aus.
  • Eine einfache Faustformel Der “Gerstensaft-Gourmet” in den eigenen vier Wänden kann sich einer einfachen Formel bedienen, um seinen Gästen Bier mit der richtigen Kühle anbieten zu können. Zur Orientierung: Gelagert werden sollte Bier bei 5-8 Grad Celsius – die optimale Trinktemperatur liegt bei 8-10 Grad Celsius. Bier gehört auch keinesfalls in den Gefrierschrank. Zu empfehlen ist da schon eher eine mit kaltem Wasser gefüllte Badewanne. Vermeiden Sie große Temperaturschwankungen, sie schaden dem Geschmack. Ein aufmerksamer Gastgeber wird diese Grundsätze berücksichtigen.
  • Nicht zu lange lagern Als frisches Lebensmittel wird das Gehopfte nur für einen Zweck hergestellt: zum Trinken – am besten sofort. Lagern Sie es nicht unnötig lange – der Getränkehandel hält immer frisches Bier bereit und frisch schmeckt es einfach am besten. Je älter ein Bier wird, umso mehr verändert es sich geschmacklich.
  • Ab in den dunklen Keller Bier mag es kühl und dunkel – lagern Sie es im Keller. Der Gerstensaft ist kein Sonnenanbeter, weil übermäßiger Lichteinfluss Geschmack und Aussehen verändert. Deswegen wird Flaschenbier vor allem in braune Flaschen abgefüllt. So gekleidet fühlt sich “unser Glaabsbräu” wirklich wohl.
  • Auch auf das Glas kommt es an Dass zum Genuss eines richtigen Glaabsbräu im Glas eine schöne Schaumkrone gehört, wissen selbst diejenigen, die kein Bier trinken.
    Deshalb gilt es, das Glas zu beachten: Um den Schaum nicht zu zerstören, muss das Glas völlig fettfrei sein. Deswegen sollten Biergläser auch nicht in der Spülmaschine mit anderem Geschirr gereinigt werden, sondern von Hand mit warmem Wasser – ein wenig Spülmittel genügt. Danach kurz mit kaltem Wasser nachspülen. Die Schaumkrone wird es Ihnen später danken, sie gedeiht prächtig. Gläser nicht abtrocknen, sondern abtropfen lassen. Greifen Sie nie mit den Fingern ins Glas, die zurückbleibenden Fettspuren der Hände würden den Schaum zerstören.
    Übrigens: Auch Qualm und Nikotin schaden der Krone. Für die Aufbewahrung empfehlen sich am besten geschlossene Schränke.
  • Zapfen ist keine Kunst Dass ein frisch gezapftes Pilsener keine sieben Minuten braucht, sondern höchstens drei, ist inzwischen bekannt.
    Wie lange es tatsächlich dauert, um an ein anständiges Gezapftes zu gelangen, hängt vom Kohlensäuregehalt ab – und von den richtigen Handgriffen. Halten Sie das saubere und mit kaltem Wasser vorgespülte Glas schräg unter den voll geöffneten Zapfhahn und füllen Sie es bis zur Hälfte auf. Nach einer Minute Wartezeit wird nachgezapft. Dabei sollte der Hahn nicht ins Bier eintauchen. Wenig später setzen Sie dem Bier die Krone auf: durch mehrmaliges schnelles Öffnen und Schließen des Zapfhahnes.
    Übrigens: Kölsch und Altbiere können in einem Zuge durchgezapft werden. Auf keinen Fall sollten Sie vorzapfen oder zwei halbvolle Gläser zusammenschütten. Dabei verliert das Bier an Kohlensäure und wird schal.
  • Frisch auf den Tisch Das Einschenken von Flaschenbieren folgt dem gleichen Prinzip wie das Zapfen. Zunächst das mit kaltem Wasser vorgespülte Glas schräg halten und einfüllen. Eine kleine Weile warten, damit sich der Schaum setzen kann, dann von oben langsam nachschenken. Servieren Sie Ihr Glaabsbräu so schnell wie möglich, damit Sie es auch frisch genießen können.
Zapftipps
  • Wie kommt der Schaum aufs herrlich frische Glaabsbräu?
    Ein natürlicher Prozess erklärt das Phänomen

    Der feinporige weiße Schaum gehört zum Glaabsbräu wie die Krone zum König. Der Schaumkrone verdankt unser Bier seine verlockende, appetitliche Frische. So ist die Zeit, die sich das zarte Schaumgebilde auf dem Bier hält, ein wichtiges Kriterium für die Qualität unserer Biere. Auch die Schaumbildung, das heißt die Höhe und Festigkeit des Schaumes nach dem Einschenken, dient zur Beurteilung der Bierqualität. Dabei ist eine schöne Krone bei Glaabsbräu nicht das Produkt von chemischen Beigaben, da wir streng nach dem Reinheitsgebot brauen. Der Vorgang, durch den der Schaum auf unser Bier kommt, ist ein Stück Natur pur.
  • Bier schäumt nicht vor Wut
    Im Gärprozess wandelt die Hefe den in der Bierwürze enthaltenen Malzzucker in Alkohol und Kohlensäure um. Die jetzt im Bier gelöste Kohlensäure ist in erster Linie verantwortlich für die Entstehung des Bierschaumes. Je wärmer das Bier ist, desto schneller perlt die Kohlensäure aus dem Bier. Zu kaltes Bier schäumt zu wenig, zu warmes schäumt zu stark. Die Temperatur des eingeschenkten Bieres sollte deshalb zwischen sieben und neun Grad liegen.

    In dem Moment, in dem das Bier ins Glas eingeschenkt wird, entbindet sich die Kohlensäure. Das hat zwei Gründe: Zum einen fällt der Gegendruck weg, der beim Abfüllen in Fass oder Flasche aufgebaut wurde. Zum anderen trifft das Bier auf die Glaswände.
  • Je stärker dies passiert, desto stärker schäumt das Bier. Trifft das Bier schräg aufs Glas, sind die Kräfte geringer als wenn es direkt auf den Glasboden trifft. Hält man das Glas beim Einschenken schräg, schäumt das Bier deshalb weniger stark.

    Da die Kohlensäure nun in einen gasförmigen Zustand übergegangen ist, steigen beim Einschenken unzählige feine Bläschen an die Oberfläche. Auf ihrem Weg nach oben lagern sich an der Oberfläche der Kohlensäurenbläschen Moleküle an - vor allem Eiweiß, das aus der Gerste bzw. dem Weizen stammt. Dadurch bilden sich elastische Häutchen um die Bläschen. Zudem reißen die Bläschen Luft und Flüssigkeit mit nach oben. Dieses Gemisch setzt sich an der Oberfläche des Bieres ab und bildet den sahnigen weißen Bierschaum, den Kenner bei Glaabsbräu so sehr lieben.
  • Leider verschwindet auch die schönste Schaum-Herrlichkeit wieder. Und zwar dann, wenn das Bier aus den Räumen zwischen den Bläschen und aus den inzwischen geplatzten Blasen selbst wieder zurückfließt. Dieser Vorgang wird durch die natürliche Verdunstung an der Oberfläche gefördert. Für die Haltbarkeit des Schaums sorgen vor allem die Bitterstoffe des Hopfens. Sie ermöglichen es, dass die Kohlensäure-Eiweißbläschen miteinander reagieren und Komplexe bilden - quasi aneinander haften -, sodass die Bläschen nicht so schnell zerplatzen.
  • Was lässt sich für eine schöne Schaumkrone tun?
    Bei Glaabsbräu werden keine schaumbildenden Substanzen im Bier verwendet. Wir unternehmen alle Anstrengungen, um unserem Bier auf natürliche Art eine üppige Schaumkrone zu verleihen. Schon während des Brauvorgangs achtet unser Braumeister deshalb auf einige wichtige Kriterien. So wirken sich zum Beispiel der Eiweißgehalt der Gerste und der Kohlensäuregehalt entscheidend auf die Schaumbildung aus.

    Auch zu Hause lässt sich eine Menge für eine schöne Schaumkrone tun! So sollten Biergläser und -krüge völlig sauber und fettfrei sein. Denn der größte Feind einer schönen Schaumkrone ist das Fett. Es vermindert die Oberflächenspannung der Kohlensäurebläschen, wodurch diese viel schneller zerplatzen.
  • Deshalb sollte man nicht mit den Fingern in die Gläser greifen, denn auch Fingerabdrücke sind fettig und nur schwer zu entfernen. Die gespülten Biergläser sollten niemals dort gelagert werden, wo Koch- und Fettdünste in der Luft hängen. Der Effekt ist sonst ähnlich dem von schlecht gereinigten Gläsern.

    Besser als die üblichen Geschirrspülmittel sind spezielle Spülmittel für Gläser. Sie entfernen auch feinste Spuren des Schaumtöters. Übrigens: Spülmittel hat die gleiche Wirkung auf den Schaum wie Fett. Deshalb sollten die Gläser nach dem Abwaschen unbedingt mit kaltem, klarem Wasser nachgespült werden.

Wissenswertes
aus der Welt des Bieres

Reinheitsgebot
  • Fakten zum ReinheitsgebotDer Wortlaut des Reinheitsgebotes

    Das vom bayerischen Herzog Wilhelm IV. im April 1516 erlassene Reinheitsgebot für Bier hat folgenden Wortlaut:

    "Wie das Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll."

    - Gegeben von Wilhelm IV. Herzog in Bayern am Georgitag zu Ingolstadt Anno 1516
  • Wir verordnen, setzen und wollen mit dem Rat unserer Landschaft, dass forthin überall im Fürstentum Bayern sowohl auf dem Lande wie auch in unseren Städten und Märkten, die keine besondere Ordnung dafür haben, von Michaeli bis Georgi ein Maß (bayerische = 1,069 Liter) oder ein Kopf (halbkugelförmiges Geschirr für Flüssigkeiten = nicht ganz eine Maß) Bier für nicht mehr als einen Pfennig Münchener Währung und von Georgi bis Michaeli die Maß für nicht mehr als zwei Pfennig derselben Währung, der Kopf für nicht mehr als drei Heller (Heller = gewöhnlich ein halber Pfennig) bei Androhung unten angeführter Strafe gegeben und ausgeschenkt werden soll.
    Wo aber einer nicht Märzen-, sondern anderes Bier brauen oder sonst wie haben würde, soll er es keineswegs höher als um einen Pfennig die Maß ausschenken und verkaufen.
  • Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen. Wer diese unsere Anordnung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Faß Bier, so oft es vorkommt, unnachsichtlich weggenommen werden.
    Wo jedoch ein Gauwirt von einem Bierbräu in unseren Städten, Märkten oder auf dem Lande einen, zwei oder drei Eimer (= enthält 60 Maß) Bier kauft und wieder ausschenkt an das gemeine Bauernvolk, soll ihm allein und sonst niemandem erlaubt und unverboten sein, die Maß oder den Kopf Bier um einen Heller teurer als oben vorgeschrieben ist, zu geben und auszuschenken.
  • Der geschichtliche Hintergrund des Reinheitsgebotes
    Reinheitsgebot - Höhepunkt einer langen RechtsentwicklungDas Reinheitsgebot ist die älteste heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt. Zugleich ist es der Höhepunkt einer sich über mehrere Jahrhunderte hinweg erstreckenden rechtlichen Entwicklung in Deutschland, bei der es den jeweiligen Obrigkeiten und Instanzen darum ging, durch entsprechende Verordnungen die Qualität des Bieres, ein Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung, zu verbessern. Solche Vorschriften lassen sich übrigens außerhalb Deutschlands bis weit in das vorchristliche Altertum zurückverfolgen.
  • Erste urkundlich nachweisbare Ansätze in Deutschland: Augsburg 1156Auf deutschem Boden gibt es den ersten urkundlich belegten Hinweis aus der Zeit des Kaisers Barbarossa. Dieser gab im Jahr 1156 der Stadt Augsburg eine neue Rechtsverordnung, die berühmte "Justitia Civitatis Augustensis", die das Älteste deutsche Stadtrecht ist. Und schon darin ist vom Bier die Rede: "Wenn ein Bierschenker schlechtes Bier macht oder ungerechtes Maß gibt, soll er gestraft werden..." Die Strafe war übrigens schwer und betrug 5 Gulden, beim dritten Verstoß wurde dem brauenden Wirt die Lizenz entzogen.
  • Nürnberg 1393Eine weitere Vorschrift ist aus der Stadt Nürnberg bekannt. Dort durfte auf Beschluss des Stadtrates ab 1393 nur noch Gerste zum Brauen verwendet werden. Die Münchener Stadtverwaltung befahl rund 30 Jahre später, 1420, das Bier nach dem Brauen eine Zeitlang zu lagern.
  • Regensburg 1447Die Regensburger beauftragten 1447 ihren Stadtarzt, das in der Stadt gebraute Bier regelmäßig zu kontrollieren und ein besonderes Augenmerk darauf zu haben, was an Zutaten in das Bier gegeben wurde. Nach den schlechten Erfahrungen des Stadtarztes brachten sie 1453 eine Brauordnung heraus.
  • München 1363Um die Qualität des Bieres kümmerten sich schon 1363 auch die Münchener. Sie übertrugen 12 Mitgliedern des Stadtrates die Bieraufsicht. Und 1447 verlangten sie ausdrücklich von den Brauern, dass sie zum Bierbrauen nur Gersten, Hopfen und Wasser verwenden dürfen "...und sonst nichts darein oder darunter tun oder man straffe es fuer valsch".

    Herzog Albrecht IV. bestätigte 40 Jahre später diese Forderung des Münchener Stadtrates, denn er hatte erfahren, dass im Norden Deutschlands das Biergeschäft vor allem deshalb blühte, weil die dortigen Zünfte dafür sorgten, dass gutes Bier gebraut wurde.
  • Weißensee (Thüringen) 1434In der mittelalterlichen Runneburg im thüringischen Weißensee ist 1998 ein bisher unbekanntes Dokument zum Thema Reinheitsgebot entdeckt worden. Die Wirtshausverordnung "Statuta thaberna" von 1434 legt in Artikel 12 fest, dass Bier nur aus Hopfen, Malz und Wasser gebraut werden darf. Darüber hinaus führt sie Strafmaßnahmen für Verstöße gegen die Brauregeln auf.
  • Herzogtum Bayern-Landshut 1493Wenig später, im Jahr 1493, folgte Herzog Georg der Reiche nach und erließ für sein gesamtes Herzogtum Bayern-Landshut, das altbayerische Kerngebiet, diese Vorschrift: "Die Bierbrauer und andere sollten nichts zum Bier gebrauchen denn allein Malz, Hopfen und Wasser, noch dieselben Brauer, auch die Bierschenken und andere nichts anderes in das Bier tun - bei Vermeidung von Strafe an Leib und Gut."
    Alle diese Verordnungen wurden kontrolliert: Bierbeschauer besuchten regelmäßig die Brauer, prüften und versuchten das Bier. Auch sie selbst waren strengen Bestimmungen unterworfen und durften höchstens sechs Prüfungen am Tag vornehmen. Außerdem durften sie an Prüfungstagen weder Speisen zu sich nehmen, die die Geschmacksnerven hätten beeinträchtigen können, noch durften sie Wein trinken oder gar rauchen.
  • Tag des Reinheitsgebots: 23. April 1516Verordnungen und Kontrollen trugen nachweislich zur stetigen Qualitätsverbesserung des Bieres bei. Auf diese erfolgreiche Entwicklung ist es auch zurückzuführen, dass am 23. April 1516 beim bayerischen Landständetag - eine Zusammenkunft von Landadel und Ritterschaft - in Ingolstadt durch Herzog Wilhelm IV. das Reinheitsgebot für alle bayerischen Brauer erlassen wurde.

    Waren bis dahin die norddeutschen Brauer aufgrund ihrer strengen Zunftordnung mit ihren Bierqualitäten unerreicht, so änderte sich das. Bayern holte schnell auf, ein Vorteil des süddeutschen Bier- und Braurechts. Hierzu muss man wissen, dass es in Deutschland hinsichtlich des Bieres zwei unterschiedliche Rechtssysteme gab:
  • Städte - und Zunftrecht im NordenIm Norden galt Bier während des Mittelalters als "bürgerliche Nahrung" und unterstand bürgerlichem Recht - das sich in den Städten entwickelt hat, und das ihre Bürger erfolgreich gegen Adel und Geistlichkeit vertraten. Deshalb waren hier das Bier betreffend Verordnungen in erster Linie Sache der Stadtverwaltungen und der Zünfte.
  • Landesrecht im SüdenIm Süden hingegen nahmen die Landesherren direkten Einfluss auf alle Verordnungen, die das Bier betrafen. Das wirkte sich beim Reinheitsgebot besonders positiv aus, denn es galt sofort und flächendeckend in ganz Bayern. Steuerliche Gesichtspunkte standen bei diesem Erlass nicht zur Diskussion. Eine Steuer für einheimisches Bier wird in Bayern auch erst wesentlich später, nämlich 1572, eingeführt.
    Das strenge Gesetz setzte hingegen einen verbindlichen Qualitätsstandard für ganz Bayern und schob fortan allen Verfälschungen und Panschereien einen Riegel vor. Das bayerische Reinheitsgebot fand nach und nach überall in Deutschland Freunde und Anwendung, auch wenn man die bayerische Vorschrift nicht einfach übernommen hat. Man meinte das gleiche wie in Bayern, aber man sagte es aus unterschiedlichsten Gründen nicht so präzise.
  • ...Hamburger Brauordnung von 1695So etwa in der er neuen Hamburger Brauordnung von 1695, in der die Brauer am süddeutschen Beispiel ermahnt werden, "...daß sie gutes, taugliches Bier brauen, äußersten Fleiß sich angelegen sein lassen, mit untadeligem Korne sich versehen, zu jedem Brau dessen willige Maße tun...".
  • Das deutsche Brauhandwerk: Hohe Anforderungen und ausgeprägtes SelbstbewusstseinEs verdient in diesem Zusammenhang auch festgehalten zu werden, dass die Grundvoraussetzungen für die Aufnahme in das Brauhandwerk im 15. und 16. Jahrhundert außergewöhnlich hoch gesteckt waren: Hierzu gehörte nämlich nicht allein wie in den anderen Handwerken der Nachweis der ehelichen Geburt und der Besitz des Bürgerrechts.
    Aufgrund des kapitalintensiven Charakters des Brauhandwerkes verliehen z.B. die bayerischen Herzöge, die auch über den Braubann verfügten, das Recht, ein Brauhaus zu errichten und zu führen, nur an einflussreiche und wohlhabende Bürger, die Grundstücksbesitzer waren. Diese herrschaftlich privilegierte Gruppe von Brauherren, die die Brauanlagen im Erbgange besaß, betrieb das Brauen in der Regel nicht selbst, sondern bekleidete Ämter in der Stadt.
  • Die Brauherren beschäftigen in ihren Braustätten zumeist Lohnknechte, Gesellen und Braumeister, von denen viele das subjektive Braurecht besaßen. Aber auch innerhalb dieser nur handwerklich tätigen Mitglieder des Gewerbes vollzog sich in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts die Herausbildung eines privilegierten Personenkreises, desjenigen der Braumeister. Diese schirmten ihren Stand streng ab und setzten erschwerte Eintrittsbedingungen durch.

    Die strikte Befolgung der Bestimmungen des Reinheitsgebotes ist wohl nicht zuletzt auf das ausgeprägte Standes- und Selbstbewusstsein dieses handwerklichen Zweiges zurückzuführen. Wo es nicht - wie in Bayern - durch die Landesherren verliehene Privilegien gab, haben die strengen Bestimmungen der Zunft und das Selbstverständnis ihrer Mitglieder dazu beigetragen, dass die jeweiligen Brauverordnungen strikt befolgt worden sind.
  • Übernahme in das Recht nach der Reichsgründung 1871Das Reinheitsgebot blieb auch durch die Jahrhunderte hindurch lebendig...

    Wenn man die rechtliche Entstehungsgeschichte des Reinheitsgebotes und die grundlegenden Bedingungen für die Herkunft und Entwicklung des deutschen Brauhandwerks kennt, kann man sich nicht darüber wundern, dass das Reinheitsgebot auch in das verfassungsmäßige deutsche Recht übergegangen und von den deutschen Brauern bis heute konsequent eingehalten worden ist. Die Qualität des nach dem Reinheitsgebot gebrauten Bieres war derart überzeugend und der Stolz auf die vollendete Beherrschung der Braukunst mit nur vier Rohstoffen zu sehr ausgeprägt, als dass dieses Gesetz hätte ein Opfer der Geschichte werden können. Daher fand das Gesetz Eingang in das Recht der Kaiserzeit.
  • Mit der Vereinheitlichung des Rechtes haben nach der Reichsgründung 1871 denn auch andere Staaten das Reinheitsgebot übernommen. Baden übernahm das Reinheitsgebot 1896, Württemberg im Jahr 1900, wenngleich man auch dort schon im 18. Jahrhundert entsprechende Vorschriften erlassen hatte. Ab 1906 galt es im gesamten Reichsgebiet. Es wurde im Biersteuergesetz verankert, in dem es heißt, dass Bier nur aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser hergestellt werden darf.
  • der Weimarer Republik ...Auch die Weimarer Republik übernahm das Reinheitsgebot. Bayern machte 1918 seine Zugehörigkeit zur Republik u.a. davon abhängig, dass das Reinheitsgebot weiter im gesamten Reichsgebiet gelte.
  • ... und der Bundesrepublik DeutschlandIn der Bundesrepublik Deutschland findet das Reinheitsgebot seine rechtliche Begründung im Biersteuergesetz. Hierin ist festgelegt, dass zur Bereitung von Bier nur Hopfen, Malz, Wasser und Hefe verwendet werden dürfen (= absolutes Reinheitsgebot).
    Darüber hinaus ist im Biersteuergesetz aber auch der Verkehr mit Bier geregelt (§ 10). Danach dürfen unter der Bezeichnung Bier nur solche Getränke in Verkehr gebracht werden, die gegoren sind und den Bestimmungen des § 9 Biersteuergesetz entsprechen.
Kleiner Weltrekord
  • "Das ist ein echter kleiner Weltrekord!"Deutscher Brauer-Bund stellt auf der Messe Internationale Grüne Woche über 1.000 verschiedene deutsche Biermarken aus.

    Das hat es so noch nie gegeben: Auf der "Themeninsel deutsches Bier", einer Sonderausstellung in der "proBierhalle" der Messe Internationale Grüne Woche in Berlin (13. - 22. Januar 2006), stellt der Deutsche Brauer-Bund (DBB) in vier eindrucksvollen "Markenwänden" über 1.000 unterschiedliche deutsche Biermarken aus.
  • DBB-Hauptgeschäftsführer Peter Hahn stolz: "Nach unserem Wissensstand ist das ein echter kleiner Weltrekord. So viele verschiedene deutsche Biermarken aus allen deutschen Regionen hat bisher noch niemand zusammengetragen.

    Wir sind richtig stolz, den vielen bierbegeisterten Messebesuchern mit unserer Sonderausstellung in diesem Jahr mehr als 20 Prozent der in Deutschland hergestellten 5.000 Biermarken zeigen zu können - und so die Vielfalt auch erlebbar zu machen."
  • Die deutschen Brauereien bieten nach Einschätzung des Branchenvertreters damit eine unübertroffene, ja geradezu weltmeisterliche Markenvielfalt.

    In keinem anderen Land könne ein Bierfreund aus einem größeren Markenangebot wählen: "5.000 verschiedene deutsche Biere - das heißt: Jeder deutsche Bierfreund kann 13 1/2 Jahre lang jeden Tag ein anderes deutsches Bier probieren - und hat immer noch nicht jede deutsche Biermarke genossen! Das ist doch eine wahrhaft schöne Herausforderung," so Hahn.
  • Die Markenwände sind ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Brauer-Bundes und der deutschen Brauwirtschaft.
    Ob Großbrauerei, regionaler Mittelständler oder Kleinstbrauerei: Alle in den Verbänden der deutschen Brauwirtschaft organisierten Brauereien waren aufgerufen, dem DBB für sein Messeprojekt jeweils eine Flasche ihrer Biere zur Verfügung zu stellen. Und nur, wer sich aktiv an dieser Aktion beteiligt hat, ist nun auch in Berlin mit dabei...
  • Und beteiligt haben sich zahlreiche Brauereien: Die kleinen Gasthausbrauereien, die ihr Bier sonst nur lokal anbieten, genauso wie die regionalen Mittelständler und die Großbrauereien, die national präsent sind.

    Die "Markenwände" zeigen so einen guten Querschnitt durch die facettenreiche deutsche Bierlandschaft. "Der Messestand wird ein richtiges kleines Bierparadies: Alle, die deutsches Bier mögen und lieben, sollten sich das wirklich nicht entgehen lassen," so DBB-Vertreter Hahn. "Berlin ist zwar immer eine Reise wert: Aber in diesem Monat legen wir noch einen weiteren Reisegrund drauf...".
Vitalität
  • Vitalität aus der Brauerei
    Über die verblüffende gesundheitliche Wirkung von BierAlkohol galt bis vor einiger Zeit in jeder Form als von der Medizin verpönt. Andererseits: In der Volksmedizin, in Omas Arzneischränkchen, hatten Tinkturen und Tropfen auf Alkoholbasis immer schon einen festen Platz. Und: Vor allem das tägliche Quantum Wein oder Bier wurde bereits von unseren Vorfahren ob seiner angeblich gesundheitsfördernden Wirkung geschätzt. Der Haken dabei: Die Reime rund um Bier und Wein hatten keinen wirklichen wissenschaftlichen Hintergrund.

    Nun ist alles anders.
  • Der Ruf des BieresKaum ein Nahrungsmittel hat in den letzten Jahren einen derartigen Rufwandel erlebt wie das Bier. Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzl, Neurologe in Graz, der sich seit längerer Zeit mit Lebensmitteln in der Gesundheitsvorsorge beschäftigt: „Das Jahrtausende alte Naturprodukt wurde zum hochinteressanten Forschungsschwerpunkt der Medizin“.

    Die Wissenschaft weiß nun: Obwohl man erst am Anfang steht (bisher wurden rund 3.100 wissenschaftliche Publikationen zum Thema Bier veröffentlicht), hat sich um das Bier überaus Bemerkenswertes zusammengebraut.

    Es wirkt gefäßerweiternd und beeinflusst günstig das Cholesterin, es verhindert Ablagerungen an den Arterien und schützt vor Herzinfarkt. Urologen schwören auf Bier als Verhüter von Nierensteinen. In großen Testreihen zeigte sich Bier als Krebsschützer. Und, und, und ...
  • Alkohol spielt keine RolleDas alles übrigens unabhängig vom Alkoholgehalt. Auch Biere mit niedrigem Alkoholanteil und sogar alkoholfreie Biere haben eine gesund-heitsfördernde Wirkung.

    Biertrinker leben längerKann mäßiger Alkoholgenuss für unsere Gesundheit günstig sein?
    Nach und nach kam die Antwort: Ja! Forscher in Deutschland, den USA und Japan haben bewiesen: Wer mäßig Bier genießt, bekommt weniger leicht einen Herzinfarkt oder Schlaganfall und lebt länger!
  • Walzl, teilweise auch in Zusammenarbeit mit Prof. Gilbert Reibnegger vom Institut für Medizinische Chemie an der Universität Graz, ist dem Phänomen Bier weiter auf der Spur: „Die Wissenschaftler des Instituts für Sozialmedizin in Münster haben es sich tatsächlich nicht leicht gemacht. Über 1.000 Männer wurden über mehrere Jahre gewissermaßen auf Herz und Nieren untersucht. Grundlage dieser aufwendigen Studie war die Erkenntnis, dass moderater Alkoholkonsum einen günstigen Einfluss auf die Entwicklung der Arteriosklerose (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall) haben kann“.

    Bier senkt Infarkt-RisikoUnd der Beweis scheint tatsächlich gelungen: Mäßiger Bierkonsum senkt jedenfalls das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Diese Studie wurde nun auch von einem Team der Universität New South Wales in Australien mit den praktisch selben Ergebnissen bestätigt.
  • Im Vergleich zu einer Personengruppe, die keinen Alkohol zu sich nahm, sank jedenfalls die Rate der Herzinfarkte bei Biertrinkern um rund die Hälfte! Und: Bier entfaltete seine herzschützende Wirkung unabhängig von Alter, Blutdruck, körperlicher Aktivität und Gewicht der untersuchten Personen.

    Doch nicht nur das Herz scheint zu profitieren. Prof. Walzl: „Selbst wenn alle Todesursachen miteinbezogen werden, zeigt sich höchst Erstaunliches: Biertrinker leben länger! Bei einem Alkoholkonsum von 20 bis 40 g pro Tag bei Männern (unter 20 Gramm bei Frauen) trat jedenfalls die geringste Gesamtsterblichkeits-Rate auf“.

    Ein bis zwei Krügerl Bier pro Tag dürfte demnach die „richtige Dosis“ sein...
  • Schützt Bier auch vor Krebs?Vor einigen Jahren tauchten immer wieder ähnlich lautende Meldungen in der Regenbogenpresse auf: Vorsicht! Bierkonsum kann zu Krebs führen. Heute bestätigen wissenschaftliche Untersuchungen glasklar: Das genaue Gegenteil ist der Fall. Bier gilt heute als einer der großen Hoffnungsträger in der Krebs-Vorsorge.

    Eine Erkenntnis, die freilich nicht ganz neu ist. Schon in den Dreißiger Jahren konnte nachgewiesen werden, dass irische Brauereiarbeiter weniger zu Krebserkrankungen neigen als andere Bevölkerungsgruppen. Mittlerweile wurde dies auch in anderen Länder, beispielsweise in Deutschland und Dänemark, bestätigt.
  • Neueste Studien in den renommiertesten Krebsforschungszentren der Welt haben jetzt geradezu unglaubliche Ergebnisse gebracht. Inhaltsstoffe des Hopfens, vor allem das Xantohumol, dürften eine ganz entscheidende Rolle im Kampf gegen den Krebs spielen. So konnten Tumoren im Tierversuch unter Einfluss von Hopfen in außerordentlich kurzer Zeit zur Rückbildung gebracht werden.

    Grosse Studien als BeweisInternationale Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Biertrinker wesentlich weniger unter Blasen-, Prostata-, Magen- und Lungenkrebs leiden. Und: Bier scheint sogar jene gefährlichen Substanzen (sogenannte Mutagene) zu blockieren, die bei der Zubereitung von Speisen, beim Grillen und Braten, entstehen.
  • Die Forschung läuft gerade mit Hochdruck an, erste Ergebnisse sind überaus vielversprechend. In den USA hat nicht zuletzt deshalb vor einigen Monaten das erste „Anti-Krebs-Bier“ seine offizielle Zulassung durch die Behörden erhalten. Auch wenn man dieser Entwicklung (noch) skeptisch gegenübersteht: Sie beweist einmal mehr, dass sich das Thema Bier zum wissenschaftlichen Dauerbrenner entwickelt.

    Bier hilft Magen und ArterienAuch in einem anderen medizinischen Bereich: Wer nämlich mäßig, aber regelmäßig Bier trinkt, läuft weniger Gefahr, an einer Infektion mit Helicobacter pylori zu leiden.
  • Dieses Bakterium führt zu einer Reihe von Entzündungen und Beschwerden im Magen/Darm-Trakt des Menschen und ist möglicherweise auch (zum Teil) für das Entstehen der Arteriosklerose verantwortlich - jener Schädigung der Arterien also, die zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

    Eine Studie der Universität Ulm, an der 425 Personen teilgenommen hatten, zeigte nun, dass Helicobacter-Infektionen am ehesten dann vorkommen, wenn kein Alkohol konsumiert wird. Schon bei einem wöchentlichen Genuss von 75 Gramm Alkohol (das entspricht etwa zwei Litern Bier) sank die Infektionsrate um ein Drittel, bei höherem Alkoholkonsum sogar um zwei Drittel!
  • Geringeres Risiko für NierensteineErste Hinweise gab es schon seit längerer Zeit, jetzt kam aus Finnland die offizielle wissenschaftliche Bestätigung: Bier reduziert die Gefahr, an Nierensteinen zu leiden, ganz erheblich.

    Eine Wissenschaftler-Gruppe am Nationalen Gesundheitsinstitut von Helsinki hatte fünf Jahre lang nicht weniger als 27.000 Finnen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren untersucht, die zunächst keine Nierensteine hatten. Walzl: „Über 300 von ihnen litten jedoch einige Zeit später an dieser äußerst schmerzhaften Steinbildung. Die Teilnehmer der Studie waren Raucher und hatten sich an einem Lungen-Vorsorgeprogramm beteiligt“.
  • In einer umfangreichen Analyse wurden die Daten schließlich ausgewertet, die für Biertrinker einen durchaus angenehmen Effekt haben: „Jede Flasche Bier, die pro Tag konsumiert wird, reduziert das Nierenstein-Risiko um 40 Prozent“, folgerten die Wissenschafter in ihrer kürzlich veröffentlichten Arbeit. Eine ähnliche Beobachtung hat übrigens auch eine Forschergruppe der Universität von Padua gemacht.

    Eine Ärztegruppe aus Mailand rät sogar zum „Bier als kostengünstigste Vorsorgemaßnahme bei Nierensteinen“.
  • Bier auf RezeptBier mittels Krankenschein also? Keine Utopie mehr! Denn zwei europäische Länder geben Bier bereits „auf Rezept“ aus. Wer in Polen oder Tschechien an Nierensteinen leidet, hat Anspruch auf krankenkassenfinanziertes Bier ...

    Das ideale Getränk für den SportlerProfis und Amateure schwören darauf: Bier und Sport vertragen sich ausgezeichnet. In einer repräsentativen Befragung der TU München gaben 92 Prozent der 360 interviewten Spitzensportler an, dass sie Bier vor oder nach sportlicher Betätigung bevorzugen würden.
  • 63 Prozent trinken Bier am Abend vor dem Wettkampf, um Schlaf zu finden, 41 Prozent wegen dessen entspannender Wirkung. Professor Manfred Walzl: „Mindestens jeder zweite Sportler sieht im Bier den idealen Durstlöscher – im Zeitalter der „Power- und Iso-drinks“ ein höchst bemerkenswertes Ergebnis!“ Bier wird von den sportlich Aktiven vor allem aber auch wegen der Erfrischung und seiner Reinheit genossen.

    Und tatsächlich: Mit seinem hohen Wasseranteil (bei relativ geringem Alkohol) und dem ebenso hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Magnesium etc.) und Vitaminen ersetzt das praktisch isotone Bier die beim Sport verlorene Flüssigkeit, seine schnell verfügbaren Kohlehydrate wirken als Energiespender.
  • Konzentriert, mehr Leistung, bessere ReaktionDie beiden italienischen Sportmediziner Antonelli und Romano sind darüber hinaus zum Ergebnis gekommen, dass ein Liter Bier pro Tag Leistung, Konzentration und Reaktion der Sportler steigern und die Muskeln stärken. Der amerikanische Herzspezialist Sheehan stellte z. B. fest, dass Bier nach Ausdauersport (Marathonlauf, Jogging, Ski-Langlauf etc.) verlorene Flüssigkeit und Energie ideal ersetzt. Dass Bier die Lungentätigkeit steigert und damit rascher Sauerstoff aufgenommen werden kann, hat der französische Mediziner Gulpin schon vor Jahrzehnten herausgefunden.
  • Gesunder Genuss?Gibt es also ein Getränk, bei dem Gesundheit und Genuss gewissermaßen Hand in Hand gehen? Die Antwort ist einfach: Ja. Das Bier! Neben Wasser enthält Bier – wie gesagt - hochwertige Mineralstoffe, energiespendende Kohlehydrate und Vitamine. Dabei ist Bier absolut fett- und cholesterinfrei.

    Die Kohlehydrate sind ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung.Vor allem die Muskelzellen sind auf diesen Energielieferanten angewiesen. Bei einem lässt die Hirnleistung nach, das Reaktionsvermögen sinkt, die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab und die Steuerung der Muskeln kann beeinträchtigt werden. Bier kann helfen: Es ist ein bekömmlicher, leicht verdaulicher und vor allem schneller Energiespender.
  • Bier macht schön!Dazu kommt: Bier macht auch schön. Zumindest, wenn es nach den Ägypterinnen geht. Denn diese „benutzen den Schaum des Bieres, um die Frische ihres Teints zu verbessern“, schrieb schon Plinius vor gut und gern 2000 Jahren. Der Grund dafür? Die im Bier enthaltenen Vitamine.

    Viele VitamineMit den gesunden Rohstoffen Hopfen, Malz, Hefe und Wasser gelangen vor allem die B-Vitamine in den menschlichen Körper, die als „Haar-, Haut- und Schönheits-
    vitamine“ gelten, aber auch für den gesamten Stoffwechsel von Bedeutung sind.
    In großen Mengen kommen neben Vitamin B6 (Pyridoxin) vor allem Vitamin B2 (Riboflavin), Panthothensäure und Niacin in diesen Rohstoffen vor.
  • Panthothensäure (Provitamin B6) wird “Königin der Haut-Vitamine” genannt, zumal es den Energiestoffwechsel der Hautzellen und deren optimale Ernährung fördert. Bei einem Sonnenbrand beruhigt und regeneriert dieses Vitamin die Haut. Auch Niacin ist für die Haut – unser größtes „Organ“ übrigens – unentbehrlich. Es reguliert die Einwirkung schädlicher UV-Strahlen und beeinflusst die Pigment- und Kollagenbildung. Vitamin B2 ist wichtig für das Wachstum des Menschen, seiner Haare und Nägel und fördert den Heilungsprozess der Haut.
    Die B-Vitamine gehören zu jenen Substanzen, die der Körper nur in sehr geringen Mengen speichern kann und die deshalb mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden müssen. Auch hier hat Bier seine Vorteile: Ein Liter enthält schon 20 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin B2, mehr als ein Drittel des B6-Bedarfs und rund 25 Prozent der täglich notwendigen Zufuhr an Panthothensäure. Ebenso wird die Hälfte des Niacins geliefert.
  • Das Bier-BadÜbrigens: Ob dieser Vorzüge gerät jetzt eine schon fast vergessene Methode der Schönheitspflege wieder in den Mittelpunkt der modernen Kosmetik: Das Bierbad. Immer öfter wird das „Bier-Schaffelbad“ in Wellness-Zentren angeboten. Als neue Möglichkeit, Entspannung zu finden (die vor allem durch die Inhaltsstoffe des Hopfens hervorgerufen wird) und um auch der Haut Gutes zu tun.

    Wertvolle MineralstoffeDamit nicht genug: Auch die Mineralstoffe des Bieres machen es zu einem ernährungsphysiologisch wertvollen Getränk. So ist vor allem die im Bier enthaltene Phosphorsäure - als Bestandteil der Zellbausteine - wichtig.
  • Kalium (etwa 20 Prozent des Tagesbedarfs kommen aus zwei „Krügerln“) und Magnesium (45 Prozent des Tagesbedarfs je Liter Bier) werden vom Organismus benötigt, damit Muskel und Nerven richtig funktionieren. Magnesium unterstützt nämlich die Muskeltätigkeit und die Reizübertragung der Nerven, Kalium ist wichtig für Herz- und Muskelfunktion, spielt aber auch bei der Wasserausscheidung und bei der Regulierung des Blutdrucks eine wichtige Rolle.

    Natrium ist dagegen kaum im Bier zu finden. Ein weiterer Pluspunkt für`s Bier also. Denn ein Zuviel an Natrium kann zu Bluthochdruck mit all seinen gefährlichen Folgen führen.
  • Bier als Vorsorge bei OsteoporoseNeues gibt es auch im Zusammenhang mit der Osteoporose – dem Knochenschwund im Alter. Die Fakten alarmieren: Etwa 800.000 Menschen sind in Österreich betroffen, 20 Prozent davon schon Männer. Die Frequenz steigt, die Kosten ebenso. Rund 240 Millionen Euro erfordert die Behandlung der Osteoporose pro Jahr, zumal es durch diese Krankheit jährlich zu 30.000 Knochenbrüchen kommt.

    Auch hier ist Vorsorge mehr denn je gefragt. Prof. Dr. Jonathan Powell vom King’s College in London hat einen passenden Rat zur Hand: „Bier. Regelmäßiger Biergenuss schützt auch vor Osteoporose“. Des Rätsels Lösung? Bier enthält große Mengen an Silizium, das als „Knochenzement“ wirkt und so den Knochenschwund bremsen kann. Walzl: „Wir benötigen pro Tag etwa 50 mg Silizium.
  • In einem Liter Bier sind schon bis zu 40 mg davon zu finden. Viel mehr etwa als in Bananen, die man bisher für besonders siliziumreich gehalten hat ...“

    Powells Studien sind jedenfalls eindeutig ausgefallen: Ein Liter Bier pro Tag wirkt, wie wir jetzt wissen, auf mindestens zwei Arten. Es verhindert den Knochenabbau und fördert gleichzeitig die Silizium-Zufuhr.

    Bier wird damit – und da sind sich alle Studienautoren einig – zum Mitstreiter im Kampf gegen die Volkskrankheit Osteoporose.
  • Das Märchen vom BierbauchEs war einmal eine Gesellschaft, die zwar gerne Bier trank, dabei aber glaubte, dass es für die gute Figur nicht gerade günstig sei, zum erfrischenden Glas oder Krügerl zu greifen. Und so wurden biertrinkende Bürger des frühen 20. Jahrhunderts auch immer mit deftigem Bäuchlein abgebildet.

    Bis, ja bis es der Wissenschaft gelang, das Märchen vom Bierbauch wirklich als solches zu entlarven.

    Woher kommt aber dann der Bauch?
  • Jedenfalls nicht von den Inhaltsstoffen des Bieres. Andererseits aber weiß man, dass Alkohol appetitanregend wirkt. Deswegen serviert man vor einem eleganten Essen auch Aperitifs und nicht etwa einen Milchshake. Nun ja – und der Schuss Alkohol führt eben dazu, dass die Speichel- und Magensaftproduktion angeregt wird, der Körper in „Verdauungsbereitschaft“ geht. Dass einem also das sprichwörtliche Wasser im Munde zusammenläuft.

    Gar keine schlechte Einrichtung. Denn das Essen wird solcherart weitaus besser aufbereitet, verarbeitet und vom Organismus aufgenommen.
  • Eindeutige BeweiseAn der Universität Berlin konnte Hoffmeister nun eindeutig nachweisen, dass Biertrinken keinesfalls mit einem Bäuchlein verbunden sein muss. Im Gegenteil: Der Körpermasseindex ist beim Biertrinker im Durchschnitt niedriger als beim typischen Weintrinker.

    Und ganz erstaunlich: Frauen, die zum Bierglas greifen, haben weniger Körperfülle als beispielsweise Antialkoholikerinnen ...
  • Wussten Sie, dass Bier weniger Kalorien enthält als die meisten Lebensmittel, die wir täglich zu uns nehmen? Alles fließt ...Die Reihe der Bier-Vorzüge ließe sich schier endlos fortsetzen. Kaum eine Woche vergeht, in der die wissenschaftliche Literatur nicht einen Zuwachs an Arbeiten über das Bier und dessen Inhaltsstoffe erfährt. Eine Situation, die noch vor wenigen Jahren undenkbar erschien.

    Doch wie heißt es?: Alles fließt. Nicht nur das Bier. Auch die Wissenschaft ...
  • Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzlstudierte als Wissenschaftsjournalist in Graz Medizin. Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und zum Facharzt für Neurologie und Psychiatrie. Habilitation für das Fach Neurologie im Jahr 1994, Ernennung zum Univ.-Professor im Jahr 2000. Der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Tätigkeit lag im Bereich der Arteriosklerosevorsorge und Arterioskleroseentstehung. Dabei hat die Ernährung einen besonderen Stellenwert. Walzl ist Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (Sektion Süd), Fellow des American College of Angiology, Fellow der Royal Society of Medicine in London und Mitglied des Landessanitätsrates Steiermark. Seine bisherige wissenschaftliche Tätigkeit umfasst 580 Publikationen und Vorträge. Univ.-Prof. Dr. Manfred Walzl leitet den Gemeinsamen Fachbereich an der Landesnervenklinik in Graz.
Bier und Essen
  • Welches Bier zu welchem Essen?Dass zu einem schönen Braten ein frisch gezapftes Glaabsbräu Pilsener passt, weiß man. Aber was ist mit feineren Gerichten? Passt Bier zu Fisch, Wild oder gar süßen Nachspeisen? Und wenn ja, welches?
    "Das richtige Bier unterstreicht den Geschmack einer Mahlzeit. Die Würze und der hopfige Charakter des Bieres bilden eine ideale Kombination mit einem guten Essen", meint Gerd Höflich, und er muss es wissen: Für den Seligenstädter Küchenchef und Inhaber des Glaabsbräu-Brauereiausschanks "Zum Römischen Kaiser" ist Bier nicht nur eine wichtige Zutat in der Küche - Bier ist auch das ideale Getränk zum Essen. Welches Bier passt also zu welchem Gericht?
  • Salat: Glaabsbräu Hefe-Weizen/hell oder Glaabsbräu-Export

    Eintopf: Glaabsbräu Dunkles oder Glaabsbräu Doppel-Bock

    gekochter Fisch: Glaabsbräu Hefe-Weizen/hell, Glaabsbräu Export, Glaabsbräu 1744 "Kellertrübes"

    gebratener Fisch: Glaabsbräu Dunkles, Glaabsbräu Pilsener, Glaabsbräu 1744 "Kellertrübes"

    Geflügel: Glaabsbräu Hefe-Weizen/hell, Glaabsbräu Export, Glaabsbräu Pilsener
  • Meeresfrüchte: Glaabsbräu Pilsener, Glaabsbräu Hefe-Weizen/hell, Glaabsbräu 1744 "Kellertrübes", Glaabsbräu Export

    Braten: Glaabsbräu Pilsener, Glaabsbräu Dunkles, Glaabsbräu 1744 "Kellertrübes", Vitamalz

    Steaks: Glaabsbräu Doppel-Bock, Glaabsbräu Dunkles, Glaabsbräu Pilsener, Glaabsbräu 1744 "Kellertrübes"

    Wild: Glaabsbräu Doppel-Bock, Glaabsbräu Dunkles, Glaabsbräu Hefe-Weizen/dunkel
  • milder Käse: Glaabsbräu Export, Glaabsbräu Hefe-Weizen/hell

    würziger Käse: Glaabsbräu Doppel-Bock, Glaabsbräu Export, Glaabsbräu Pilsener, Glaabsbräu Dunkles

    süße Nachspeisen: Glaabsbräu Hefe-Weizen/hell, Glaabsbräu Export, Glaabsbräu Doppel-Bock, Vitamalz
Gesundheit
  • Bier ist gesundBier ist erfrischend und in Maßen genossen gesund. Es enthält eine Fülle wertvoller Inhaltsstoffe: Die Mineralstoffe Magnesium und Kalium benötigt der Körper, damit Muskeln und Nerven richtig funktionieren.

    Bereits ein Liter deckt fast die Hälfte des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Magnesium. Die im Bier enthaltenen B-Vitamine sind wichtig für reine Haut und schönes Haar, aber auch für den gesamten Stoffwechsel, für Nerven, Immunsystem, Blutbildung und das Sehvermögen.

    Als Fitmacher wirken die Kohlehydrate im Bier: Sie sind leicht verdaulich und liefern dem Körper schnell verfügbare Energie.
  • Neue Studie
    Neue Studie der Berliner Charité belegt:Ein Gläschen Bier ist gut für die Nieren

    Wer moderat Alkohol genießt, stärkt die Funktion seiner Nieren. Zu diesem Ergebnis kam eine neue Studie der Berliner Charité. Die Forschergruppe um Dr. Elke Schaeffner wertete darin die amerikanische "Physicians Health Study" aus, die Daten zur Gesundheit von 11.000 amerikanischen Ärzten enthält. Die Forscher gingen dabei der Frage nach, welche Auswirkungen Alkoholkonsum auf die Nieren zeigt.
  • "Bei Männern, die sieben Drinks pro Woche zu sich nahmen, lag der Keratininwert um 30 Prozent niedriger als bei Abstinenzlern", so Dr. Elke Schaeffner von der Charité-Klinik für Nierenheilkunde und Leiterin der Studie. Keratinin ist der Messfaktor für die Nieren-Gesundheit. Bei maßvollen Alkohol-Trinkern war der Keratininwert deutlich günstiger als bei Männern mit höherem oder niedrigerem Alkoholkonsum. Sie hatten das geringste Risiko, an Nierenfunktionsstörungen zu erkranken.

    Die deutsche Studie bestätigt damit mehrere internationale Untersuchungen, die belegen, dass maßvoller Biergenuss für die Verdauungsorgane gut ist. So fand beispielsweise das Nationale Gesundheitsinstitut in Helsinki** bereits 1999 heraus: Eine Flasche Bier täglich reduziert das Nierenstein-Risiko um 40 Prozent. Als "maßvoller Biergenuss" gilt: ein Liter Bier täglich für Männer; für Frauen etwa ein halber Liter, denn sie bauen Alkohol langsamer ab.
  • * Schaeffner et al.: "Alcohol Consumption and the Risk of Renal Dysfunction in Apparently Healthy Men", Arch Intern med. 2005; 165:1048-1053** American Journal of Epidemiology 1999; 150:187-94
  • Kalorienarmer Durstlöscher
    Alkoholfreies Bier - kalorienarmer Durstlöscher Nummer 1Mineralstoffreiche Erfrischung für heiße Sommertage

    An heißen Sommertagen gilt vor allem ein Gebot: Viel trinken! Bei hohen Temperaturen schwitzt der Körper stärker, und mit der Flüssigkeit werden lebenswichtige Mineralien ausgeschieden. Schon bei normaler Witterung sollte man 1,5 bis 2 Liter täglich trinken; im Sommer sollten es zusätzlich 1 bis 2 Liter mineralstoffhaltige Getränke sein, um den Verlust auszugleichen. Wer sich gesund und kalorienbewusst ernähren will - und wem es auch noch schmecken soll! - der hat es gar nicht so leicht.
  • Ein ideales Sommergetränk ist das alkoholfreie Bier. Es erfüllt alle Anforderungen der Ernährungswissenschaftler: Bier (alkoholfreies und "normales") enthält reichlich Mineralstoffe, die vom Körper sehr schnell umgesetzt werden können. Hinzu kommt: Bier enthält kaum Zucker und hat sehr wenig Kalorien; außerdem ist es ein vitaminreiches Naturprodukt, das ohne jegliche chemische Zusatzstoffe produziert wird.

    In der Kalorientabelle des Standardwerks "Kalorien-Nährwert-Lexikon"* rangiert das alkoholfreie Bier an Nummer eins. Mit 52 Kilokalorien (kcal) schlägt es die Limonade (84 kcal) ebenso wie den Apfelsaft, der es auf 98 kcal bringt. Weit abgeschlagen die stark zuckerhaltige Cola (122 kcal). Alkoholfreies Bier - das ideale Sommergetränk!
  • Kalorien-Nährwert-Lexikon:
    Kaloriengehalt in 0,2 Litern:
    Alkoholfreies Bier: 52 kcal
    Limonade: 84 kcal
    Pils: 84 kcal
    Apfelsaft: 98 kcal
    Cola: 122 kcal

    *Schlütersche Verlagsgesellschaft, 2003
  • Schutz vor Diabetes
    Moderater Alkoholkonsum schützt vor DiabetesIn Symposium in Brügge/Belgien bestätigt

    Wer maßvoll Alkohol genießt, verringert die Gefahr, an Diabetes zu erkranken. Das stellte Prof. Dr. Ivo de Leeuw beim "21. Internationalen Symposium Diabetes und Ernährung" im Juni 2003 in Brügge/Belgien fest.

    Diabetes-Typ-2 ist eine typische Wohlstandskrankheit, verursacht durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. In den letzten Jahren hat diese Form der Zuckerkrankheit immer stärker auch jüngere Menschen erfasst.
  • Maßvoller Biergenuss kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Diabetiker brauchen nicht auf ihr Glas Bier verzichten, so Prof. de Leeuw in seinem Referat. Im Gegenteil: Maßvoller Biergenuss kann vor Diabetes schützen.

    Auch gegen die Herzinfarktgefahr, der Diabetiker in höherem Maß ausgesetzt sind, kann Bier vorbeugend wirken: Bier erhöht den Anteil an herz- und gefäßschützendem HDL-Cholesterin im Blut, dem sogenannten "guten Cholesterin". Denn Bier ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem an Magnesium und den Vitaminen B6 und B12. Diese halten das Blut flüssig und verhindern so Thrombosen, die einen Herzinfarkt auslösen.
  • Bier schützt ihr Herz
    Bei regelmäßigem Biergenuss verkalken die Herzarterien wenigerNeue niederländische Studie erschienen

    Menschen, die mäßig aber regelmäßig Alkohol genießen, schützen ihr Herz vor Arterienverkalkung. Dies belegt eine neue Studie* aus den Niederlanden. Es ist die erste Studie, die nicht nur bestehende Daten interpretiert, sondern eigene Untersuchungen durchführt und den Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Arterienverkalkung erforscht.
  • Die Forschungsgruppe um Dr. Rozemarijn Vliegenthart konzentrierte sich bei ihrer Arbeit auf ältere Menschen. Untersucht wurden 1.795 Bewohner Rotterdams über 65 Jahre, bei denen noch keine Herzerkrankung diagnostiziert worden war. Von jedem einzelnen wurde eine Computer-Tomografie des Herzens durchgeführt, durch die der Gesundheitszustand der Arterien sichtbar wird. Sind diese Gefäße verkalkt, steigt das Risiko eines Herzinfarktes.

    Gleichzeitig wurden die Probanden zu ihren Trinkgewohnheiten befragt. Es ergab sich ein bevölkerungstypischer Querschnitt von völligen Abstinenzlern bis zu Menschen, die mehr als zwei Drinks täglich trinken.
  • Dabei stellte sich heraus: Alkohol wirkt sich eindeutig positiv auf die Durchblutung des Herzens aus. "Die besten Werte hatten die Menschen, die ein bis zwei Gläser Alkohol täglich konsumieren. Bei ihnen war das Risiko der Gefäßverkalkung um 50 % reduziert", so Dr. Vliegenthart. Die gefährdetste Gruppe sind die Abstinenzler: Sie stellen den höchsten Anteil der Gruppe mit fortgeschrittener Verkalkung.

    Wer mäßig aber regelmäßig Bier trinkt, tut seinem Herzen etwas Gutes.

    * Vliegenthart R, et al, "Alcohol Consumption and Coronary Calcification in a General Population", Arch Intern Med. 2004; 164: 2355-2360
  • Milchbildung
    Alkoholfreies Bier fördert die MilchbildungDer Genuss von alkoholfreiem Bier regt die Milchbildung an. Das haben Münchener Wissenschaftler herausgefunden. Der Hopfen sorgt für Ruhe und Entspannung, die Gerste fördert die Produktion des Hormons Prolactin, das die Milchbildung anregt.

    Cartoon von Dieter Hanitzsch

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Gerne senden wir Ihnen ein paar Bierdeckel und einen Satz Flaschenetiketten zu.
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Glaabsbräu
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von Seligenstadt